Branche · Spediteure, Frachtführer, 3PL, Distribution

KI-Agenten für die Logistik, die mit der Fracht Schritt halten.

Spediteure, Frachtführer, Kontraktlogistiker und Distributionsunternehmen bearbeiten täglich Tausende Aufträge, Dokumente und Störfälle – in vielen Formaten und Sprachen, rund um die Uhr. Wir bauen KI-Agenten, die das Lesen, Abtippen und Nachfassen aus dieser Arbeit herausnehmen, an Ihr TMS und WMS andocken und so zugeschnitten sind, dass sich der Effekt in Monaten zeigt, nicht in Jahren.

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Wo sich KI in der Logistik rechnet

Der Logistik fehlt keine Automatisierung. Ihr fehlt Automatisierung für das Unstrukturierte: die E-Mails, die PDFs, die Anrufe und die Störfälle.

Ihr TMS und Ihr WMS beherrschen den strukturierten Fluss. Die teure Arbeit liegt drumherum: ein Disponent, der einen Transportauftrag aus einer E-Mail abtippt, eine Zollsachbearbeiterin, die Handelsrechnung und Packliste abgleicht, ein Kundenbetreuer, der beim Frachtführer die ETA erfragt und dasselbe Update an drei Kunden schreibt. Das ist Spracharbeit, und darin sind Sprachmodelle gut.

Wir bauen Agenten, die lesen, was ankommt – in jedem Format und jeder Sprache –, das extrahieren, was Ihr System braucht, es gegen Ihre Regeln und Stammdaten prüfen und die Transaktion entweder abschließen oder einen vorbereiteten Störfall an einen Menschen übergeben. Wo ein Kunde, eine Zollbehörde oder eine verbindliche Zusage an einen Frachtführer im Spiel ist, bestätigt ein Mensch. Alles andere läuft.

Wir arbeiten mit Spediteuren, Straßen-, See- und Luftfrachtführern, Kontraktlogistikern und Distributionsunternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa, auf Deutsch und Englisch. Wir wissen, dass sich ein Business Case in dieser Branche innerhalb von Monaten in den Zahlen zeigen muss, nicht in Jahren – und schneiden die Projekte entsprechend zu.

  • Typische EinstiegeAuftragserfassung, Zolldokumente, Störfälle, Frachtkostenprüfung
  • SystemeTMS, WMS, ERP, Carrier-Portale, EDI, E-Mail
  • ArbeitsprinzipAgenten übernehmen die Routine, Menschen die Zusage
  • Erster SchrittReadiness-Assessment oder ein Pilot in 6–8 Wochen
Mehr zu agentischer Workflow-Automatisierung →
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Use Cases in Spedition, Kontraktlogistik und Distribution

Sieben Workflows, die wir bei Spediteuren, Frachtführern und 3PL immer wieder sehen – jeweils mit dem Punkt, an dem ein Mensch die Kontrolle behält.

i.

Auftragserfassung aus E-Mails und PDFs

Aufträge kommen als Freitext-E-Mails, PDF-Anhänge, Tabellen und Portal-Exporte. Ein Agent extrahiert Versender, Empfänger, Ware, Maße, Termine und Referenzen, prüft sie gegen Stammdaten und legt die Sendung im TMS an. Unvollständige Aufträge gehen mit einer präzisen Rückfrage an den Kunden zurück – vom Agenten entworfen, vom Disponenten gesendet.

ii.

Zoll- und Exportdokumente vorbereiten

Der Agent stellt Handelsrechnung, Packliste, Zertifikate und Transportdokumente zusammen, prüft Zolltarifnummern, Werte, Gewichte und Beteiligte auf Konsistenz, markiert fehlende oder widersprüchliche Angaben und bereitet den Anmeldungsentwurf vor. Eine Zollfachkraft prüft und meldet an. Nichts geht ohne Menschen an die Behörde.

iii.

Störfallbearbeitung mit Kundenkommunikation

Verspätungen, Schäden, verpasste Abholungen und Adressprobleme lösen jedes Mal dieselbe Routine aus: herausfinden, was passiert ist, den nächsten Schritt entscheiden, den Kunden informieren. Agenten sammeln die Fakten aus TMS, Telematik und Carrier-Nachrichten, schlagen die Maßnahme vor und entwerfen das Update. Die Schicht gibt frei und sendet.

iv.

Track-and-Trace und Kundenagenten

Kunden fragen, wo die Sendung ist, wann sie ankommt und was ein Dokument bedeutet. Ein Agent antwortet aus Live-Daten von TMS und Carriern, in der Sprache des Kunden, per E-Mail, Chat oder Portal, und eskaliert Schadensfälle und Beschwerden an einen Menschen. Weniger Statusanrufe, schnellere Antworten. Mehr unter Kundenservice-Agenten.

v.

Carrier-Kommunikation, Dispo-Unterstützung und Slot-Buchung

Ratenanfragen, Bestätigungen, Slot-Buchungen an Rampen und Terminals und das Hin und Her darum sind größtenteils repetitiver Text. Agenten verschicken die Anfragen, lesen die Antworten aus, vergleichen Angebote und bereiten die Buchung vor. Der Disponent wählt aus und bucht verbindlich.

vi.

Rechnungs- und Frachtkostenprüfung

Rechnungen von Frachtführern und Lieferanten werden gegen angebotene Raten, Verträge, Zuschlagstabellen und die tatsächlichen Sendungsdaten abgeglichen. Abweichungen werden mit Begründung aufgelistet, die strittigen Positionen vorformuliert. Die Buchhaltung gibt frei und zahlt. Mehr unter KI-Agenten für Finanzen.

vii.

Wissensassistenten und Bedarfssignale

Ein Assistent für Fahrer, Lagerpersonal und Disponenten über Handling-Regeln, Gefahrgutverfahren, Kunden-SOPs und Standortanweisungen – in ihren Sprachen. Für Planer verdichten Agenten Auftragseingang, Kundenprognosen und Marktsignale zu einem wöchentlichen Briefing. Mehr unter Operations.

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Besonderheiten der Logistik

Sechs Realitäten dieser Branche, die darüber entscheiden, ob ein Agent den Kontakt mit einem Montagmorgen übersteht.

  • TMS- und WMS-Integration

    Agenten rechnen sich nur, wenn sie in die Systeme schreiben, die Ihren Betrieb steuern – nicht in ein separates Tool. Wir integrieren über die APIs von TMS, WMS und ERP und dort, wo ein älteres System keine hat, über Dateien, EDI-Nachrichten oder eine kontrollierte Schnittstellenschicht. Der Datensatz der Transaktion bleibt in Ihrem System.

  • Zeitkritik und 24/7-Betrieb

    Ein um zehn Minuten verpasster Cut-off ist ein verpasstes Schiff. Agenten laufen rund um die Uhr, brauchen aber Eskalationswege zur jeweiligen Schicht, harte Zeitlimits und einen sicheren Rückfall, wenn ein System nicht erreichbar ist. Wir bauen für die Nachtschicht, nicht für die Demo.

  • Viele Partner, viele Formate

    EDI-Nachrichten, Portal-Uploads, E-Mails, gescannte PDFs, das Foto eines Lieferscheins. Jeder Partner hat sein Format, und der Mix ändert sich monatlich. Sprachmodelle bewältigen diese Vielfalt besser als Vorlagen, brauchen aber Validierungsregeln und Konfidenzschwellen, damit aus einer falsch gelesenen Ziffer keine fehlgeleitete Palette wird.

  • Zoll-Compliance

    Tarifierung, Ursprung, Exportkontrolle und Sanktionsprüfung sind haftungsrelevant. Agenten bereiten vor und prüfen; qualifizierte Menschen melden an. Wir bauen den Audit-Trail so, dass Sie zeigen können, wer was bestätigt hat, und halten den Agenten aus jedem Schritt heraus, in dem das Gesetz einen Menschen verlangt.

  • Mehrsprachiger Betrieb

    Fahrer, Lagerteams, Partner und Kunden arbeiten in verschiedenen Sprachen. Agenten lesen und schreiben Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Türkisch oder was immer Ihr Netzwerk spricht, und Wissensassistenten antworten in der Sprache dessen, der fragt.

  • Knappe Margen, schneller Payback

    Für ein Forschungsprojekt gibt es kein Budget. Wir dimensionieren Piloten so, dass sich der Effekt in eingesparten Stunden, Fehlerquoten und Durchlaufzeiten noch im Piloten zeigt, und bevorzugen Modellkosten, die mit dem Volumen skalieren, gegenüber fixen Plattformgebühren, die Sie durch ein schwaches Quartal tragen.

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So starten wir in einem Logistikunternehmen

  1. Der Fracht folgen

    Wir verbringen Zeit mit Disposition, Kundenservice, Zoll und Buchhaltung, sehen uns an, wie Aufträge und Störfälle tatsächlich fließen, und zählen das Abtippen, Nachfassen und Prüfen. Das wird die Ausgangsbasis.

    Wochen 1–2
  2. Den ersten Prozess wählen

    Meist Auftragserfassung, Störfallbearbeitung oder Frachtkostenprüfung: hohes Volumen, klare Regeln, sichtbarer Schmerz. Wir definieren Umfang, menschliche Kontrollpunkte, Integrationsweg und Zielkennzahlen.

    Woche 2
  3. Pilot im laufenden Betrieb

    Wir bauen den Agenten auf Ihren echten E-Mails, Dokumenten und TMS-Daten, lassen ihn neben dem Team laufen, justieren Extraktionsregeln und Schwellenwerte gemeinsam und messen gegen die Ausgangsbasis.

    Wochen 3–8
  4. Ausrollen und am Laufen halten

    Go-live mit Monitoring, Alarmierung und Eskalationsweg für die Schicht. Danach die nächste Relation, der nächste Standort oder der nächste Prozess. Managed AI Operations übernimmt den Betrieb.

    Ab Woche 9
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Häufige Fragen

Unser TMS ist alt und hat keine API. Können Agenten trotzdem damit arbeiten?

Meistens ja. Viele Logistiksysteme nehmen Dateien, EDI-Nachrichten oder Datenbanksichten entgegen, auch ohne moderne API, und manche lassen sich über ihre Benutzeroberfläche von einem beaufsichtigten Computer-Use-Agenten bedienen. Wir prüfen die Integrationsoptionen in den ersten zwei Wochen und wählen die robusteste. Ist der einzige Weg fragil, sagen wir das und starten mit einem Prozess, bei dem die Integration einfach ist.

Wie verhindern Sie, dass ein Agent einen Auftrag falsch liest?

Mit derselben Disziplin, die Sie bei einem neuen Mitarbeiter anwenden: Abgleich mit Stammdaten, Konfidenzschwellen, Plausibilitätsregeln für Gewichte, Maße und Termine und ein Mensch, der alles unterhalb der Schwelle sieht. Im Piloten messen wir die Fehlerquote gegen die manuelle Erfassung, bevor der Agent Sendungen unbeaufsichtigt anlegen darf, und jeder angelegte Datensatz trägt die Quelle, aus der er stammt.

Können Agenten Zollanmeldungen abgeben?

Sie bereiten Anmeldungen vor und prüfen sie; eine qualifizierte Person kontrolliert und gibt ab. Zoll- und Exportkontrollrecht legt die Verantwortung auf Menschen und zugelassene Unternehmen, und wir bauen den Prozess so, dass jederzeit klar ist, wer was bestätigt hat. Die Zeitersparnis liegt in der Vorbereitung und den Konsistenzprüfungen – dort gehen ohnehin die meisten Stunden hin.

Wie schnell sehen wir einen Effekt?

Wir schneiden Piloten so zu, dass der Effekt innerhalb des Piloten messbar ist: Minuten pro Auftrag, geschlossene Störfälle pro Schicht, erkannte Rechnungsabweichungen, Antwortzeiten. Ob daraus ein Return wird, hängt von Ihren Volumina und Raten ab – deshalb bauen wir den Business Case mit Ihren Zahlen, bevor der Bau beginnt. Wir versprechen keine Zahl; wir vereinbaren die Kennzahl und messen sie.

Funktioniert das auch für einen mittelständischen Spediteur ohne IT-Abteilung?

Ja. Mittelständische Spediteure sind genau die Unternehmen, für die das gedacht ist. Wir nutzen Plattformen und gehostete Modelle, damit Ihr Team keine Infrastruktur betreiben muss, halten den Aufbau dokumentiert und einfach und bieten Managed AI Operations an, wenn wir die Agenten für Sie am Laufen halten sollen. Siehe auch Mittelstand.

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Passend dazu

Nächster Schritt

Finden wir den ersten Workflow, der sich wirklich lohnt.

Ein 30-minütiges Erstgespräch, ohne Folien und ohne Verpflichtung. Wir hören zu, fragen nach Ihren Prozessen und sagen Ihnen ehrlich, wo KI-Agenten sich rechnen – und wo nicht.