Leistung · 1–2 Tage pro Woche, in der Regel 3–12 Monate
Erfahrene KI-Führung, ohne Vollzeitstelle.
Sie brauchen jemanden, der KI in Ihrem Unternehmen verantwortet: Use Cases priorisiert, den falschen Anbietern absagt, Governance lebendig hält und der Geschäftsführung Fortschritt in Zahlen berichtet. Sie brauchen diese Person noch nicht an fünf Tagen pro Woche. Ein Fractional Chief AI Officer übernimmt die Rolle an ein bis zwei Tagen pro Woche – mit klarem Mandat und klarem Ende.
Die Lücke, die diese Rolle schließt
Zwischen „jemand in der IT kümmert sich um KI“ und „wir haben einen Chief AI Officer eingestellt“ liegt eine lange Strecke, auf der die meisten Unternehmen ein Jahr verlieren.
KI-Initiativen scheitern häufiger an der Organisation als an der Technik: kein klarer Verantwortlicher, Entscheidungen von dem, der die letzte Anbieter-Demo gesehen hat, Piloten ohne Budgetposten, Governance als Nachgedanke. Ein Chief AI Officer in Vollzeit würde das lösen – für ein Scale-up, ein mittelständisches Unternehmen oder einen Geschäftsbereich im Konzern ist die Stelle aber schwer zu rechtfertigen und noch schwerer zu besetzen.
Ein Fractional CAIO gibt Ihnen Seniorität und Verantwortung ohne dauerhafte Planstelle. Einer unserer erfahrenen Berater wird an ein bis zwei Tagen pro Woche Teil Ihres Führungsrhythmus, verantwortet die KI-Agenda von Anfang bis Ende und arbeitet mit Ihren Leuten, nicht an ihnen vorbei.
Das Engagement ist bewusst befristet. Ein Teil der Aufgabe besteht darin, sich überflüssig zu machen: durch den Aufbau interner Verantwortlicher, durch dokumentierte Entscheidungen und, wenn das Volumen es rechtfertigt, durch Unterstützung bei der Besetzung einer festen Leitung und eine saubere Übergabe.
- FormatEingebettete Führungsrolle, 1–2 Tage pro Woche
- DauerIn der Regel 3–12 Monate, mit Exit-Kriterien
- FürScale-ups, Mittelstand, Geschäftsbereiche von Konzernen
- Berichtet anCEO, Geschäftsführung oder Bereichsleitung
Was die Rolle verantwortet
Das Mandat wird zu Beginn gemeinsam mit dem Sponsor schriftlich festgelegt. In der Regel umfasst es diese sechs Bereiche.
KI-Roadmap und Prioritäten
Eine einzige Rangliste der Use Cases im Unternehmen, monatlich gepflegt, mit klarer Begründung, was jetzt gebaut wird, was wartet und was verworfen wurde. Gibt es bereits eine KI-Strategie, setzt der CAIO sie um; wenn nicht, entsteht sie in den ersten Wochen.
Anbieter- und Architekturentscheidungen
Auf welche Modelle, Plattformen und Agenten-Frameworks Sie sich festlegen, wo Daten liegen, was in der EU bleiben muss, wann Sie bauen und wann Sie kaufen. Entscheidungen werden dokumentiert, damit sie das Engagement überdauern. Herstellerneutral per Vertrag.
Governance und Risiko
KI-Register, Einstufung nach EU AI Act, DSGVO-Abgleich und Nutzungsrichtlinie bekommen eine verantwortliche Person, die sie aktuell hält und mit Rechtsabteilung, Datenschutzbeauftragtem und Betriebsrat zusammenarbeitet. Siehe KI-Governance.
Interne Verantwortliche und Kompetenzen
Jeder Use Case bekommt eine fachliche und eine technische Verantwortung, und der CAIO coacht beide Seiten. Mit der Zeit übernimmt eine interne KI-Leitung oder ein kleines Team die operative Arbeit.
Berichte an die Geschäftsführung
Ein monatlicher Einseiter für Geschäftsführung, Vorstand oder Beirat: Was ist live gegangen, was hat es gemessen, was hat es gekostet, was ist gefährdet, welche Entscheidungen stehen an. In Zahlen, nicht in Prosa.
Besetzung und Exit
Rechtfertigt die Arbeitslast einen festen Chief AI Officer oder Head of AI, schreibt der Fractional CAIO das Profil, hilft bei den Interviews und übergibt. Exit-Kriterien werden zu Beginn vereinbart und jedes Quartal überprüft.
Wie ein typischer Monat aussieht
Beispielhaft für zwei Tage pro Woche; der Rhythmus wird an Ihre Organisation angepasst.
Woche 1: Portfolio und Prioritäten
Durchsicht jeder laufenden Initiative mit ihrer verantwortlichen Person: Status, Kennzahlen, Blockaden. Neupriorisierung, wo nötig. Eine Entscheidungsvorlage an den Sponsor für alles, was Budget oder eine Kurskorrektur braucht.
Woche 2: Architektur, Anbieter, Governance
Zeit mit IT und Datenteams: Architekturfragen, Anbieterbewertungen, Sicherheitsprüfungen. Governance-Arbeit: Register aktualisieren, neue Use Cases einstufen, Abstimmung mit Datenschutzbeauftragtem oder Betriebsrat.
Woche 3: Verantwortliche und Umsetzung
Arbeitssitzungen mit Use-Case-Verantwortlichen und Umsetzungsteams – intern, von uns oder von Dritten. Blockaden lösen, die Qualität des Gebauten prüfen, die Menschen coachen, die es anschließend betreiben.
Woche 4: Geschäftsführung und Ausblick
Der Monatsbericht, eine Führungssitzung zu Entscheidungen und Risiken, die Planung des nächsten Monats. Einmal im Quartal ein Abgleich mit den Exit-Kriterien.
Was die Rolle von klassischer Beratung unterscheidet
Verantwortlich für Ergebnisse, nicht für Lieferungen
Ein Berater liefert ein Dokument und geht. Ein Fractional CAIO verantwortet die Ergebnisse der Roadmap, sitzt in Ihren Führungsrunden und wird daran gemessen, was live gegangen ist und was es verändert hat.
Innerhalb Ihrer Organisation
Die Rolle arbeitet mit Ihren Leuten, in Ihren Werkzeugen und Ihrem Sitzungsrhythmus, mit einer E-Mail-Adresse des Unternehmens und den Befugnissen, die der Sponsor delegiert. Entscheidungen fallen mit Ihnen im Raum, nicht in einer Präsentation danach.
Kontinuität statt Projekte
Eine Person hält den Kontext über Use Cases, Anbieter, Budgets und Governance hinweg über Monate. Nichts muss jedes Quartal einem neuen Projektteam neu erklärt werden.
Auf das Ende hin angelegt
Das Mandat umfasst den Aufbau der Fähigkeiten, die es ersetzen. Erfolg sieht so aus: Eine interne Verantwortliche führt das Portfolio, und die Geschäftsführung braucht uns nicht mehr im Raum.
Für wen das gedacht ist
Scale-ups nach Series A oder B
KI steckt im Produkt oder im Betriebsmodell, die Gründer können das Thema nicht mehr persönlich verantworten, und eine Vollzeitstelle für einen CAIO ist verfrüht. Mehr unter Startups.
Mittelständler mit Mandat des Inhabers
Die Geschäftsführung will, dass KI passiert, die IT ist schlank, und die Bereichsleitungen brauchen jemanden mit Erfahrung, der Entscheidungen durchsetzt. Mehr unter Mittelstand.
Geschäftsbereiche in Konzernen
Die Gruppe hat ein zentrales KI-Team mit langer Warteschlange; der Bereich braucht eine eigene Agenda, eine eigene Schnittstelle zur Konzern-Governance und Ergebnisse in diesem Jahr. Mehr unter Konzerne.
Unternehmen zwischen zwei KI-Leitungen
Der Head of AI ist gegangen, oder die Neubesetzung dauert noch sechs Monate. Die Fractional-Rolle hält das Portfolio in Bewegung und hilft, die Nachfolge zu finden.
Worüber wir in der Rolle entscheiden
Wir bewerten diese Anbieter und entscheiden in Ihrem Auftrag zwischen ihnen, ohne Reseller-Verträge oder Partnerschaften. Normen sind Referenzen, an denen wir uns orientieren, keine Zertifizierungen, die wir halten.
Häufige Fragen
Wie viele Tage pro Woche, und kann sich das ändern?
Ein bis zwei Tage pro Woche sind die Regel. Die ersten vier bis sechs Wochen liegen meist näher an zwei, solange das Portfolio gesichtet wird und sich das Mandat einspielt; danach nimmt der Aufwand ab, wenn interne Verantwortliche übernehmen. Wir prüfen die Aufteilung monatlich, und kurzfristige Aufstockungen für eine Vorstandsvorbereitung oder eine Anbieterauswahl sind möglich.
An wen berichtet der Fractional CAIO?
An einen Sponsor mit Entscheidungsbefugnis: CEO, Geschäftsführung oder Bereichsleitung. Das Mandat wird zu Beginn schriftlich festgehalten: Was darf die Rolle allein entscheiden, was braucht den Sponsor, welche Budgetverantwortung trägt sie. Es ist keine Schattenrolle, die an die IT berichtet – es sei denn, die IT ist der Sponsor.
Baut der Fractional CAIO die Agenten auch selbst?
Nicht in dieser Rolle. Die Rolle entscheidet, priorisiert, steuert die Governance und coacht. Die Umsetzung übernimmt Ihr Team, ein anderer Partner oder unsere KI-Agenten-Entwicklung, separat beauftragt. Der CAIO bleibt neutral, wer baut – und sagt es auch, wenn Ihr eigenes Team die bessere Wahl ist.
Wie sehen typische Exit-Kriterien aus?
Beispiele: Eine interne Verantwortliche hat das Portfolio-Review zweimal ohne uns geführt; KI-Register und Governance-Prozess laufen; die Roadmap wurde zwei Quartale in Folge umgesetzt; das Reporting an die Geschäftsführung ist übergeben; eine feste Besetzung hat das Onboarding abgeschlossen. Die Kriterien werden zu Beginn vereinbart und jedes Quartal überprüft.
Gibt es einen Interessenkonflikt, wenn Sie auch Umsetzung verkaufen?
Eine berechtigte Frage, und das Mandat ist so geschrieben, dass es sie beantwortet. Die Rolle ist per Vertrag herstellerneutral, auch uns gegenüber. Entscheidungen über Bauen, Kaufen oder Partner werden mit Begründung dokumentiert und mit dem Sponsor getroffen, und Sie können mit jedem umsetzen. Roadmap und sämtliche Dokumentation gehören Ihnen.
Ist die Rolle remote oder vor Ort?
Überwiegend remote, mit Präsenztagen für Führungsrunden, Workshops und die Momente, in denen es auf den Raum ankommt. Wir sitzen in Berlin und arbeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf Deutsch und Englisch.
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